RGS003 Begegnungsprojekt Oper

Gemeinsam Kultur genießen. Das ist auch eine Form von Integration – und die Idee hinter dem Projekt Begegnungsraum Oper, das im Juni 2016 angelaufen ist. Opernbesucher können für den halben Preis ihrer eigenen Eintrittskarte eine weitere Karte ergattern und jeweils eine geflüchtete Person einladen, mit ihr eine Opernaufführung zu besuchen. Die Teilnehmenden treffen sich eine Stunde vor Aufführungsbeginn, um sich kennenlernen und austauschen zu können – sei es über die musikalischen Vorlieben und Traditionen der verschiedenen Länder oder über ganz andere Themen wie zum Beispiel das Ankommen und Leben in Deutschland.

Zur Zeit ist Sommerpause, in der Wintersaison soll das Projekt, das vom Caritas-Verband Stuttgart und der “Deutsche Bank Stiftung” gefördert wird, fortgeführt werden.

Recherche: Leonie Seng
Produktion: Leonie Seng mit Karl Urban
Musik: CC-BY-NC Kai Engel
Jingle-Sprecherin: Jonathan Hadem
FotoCC-BY-SA 3.0 Steff99 / Wikimedia Commons

RGS002 Mit Kunst ankommen: Labyrinth

Wer nach Deutschland kommt, muss sich mit Sprache und Kultur beschäftigen. Das gehört zur Integration. Das Projekt Labyrinth Stuttgart verfolgt diesen Gedanken etwas kreativer: Jugendliche Geflüchtete probieren sich über ein bis zwei Jahre in verschiedenen Kunstgattungen. Am Ende stehen öffentliche Aufführungen und ein Straßenkunstfestival. Dabei lernen sie viel mehr als nur deutsche Kultur kennen. Sie lernen, ihre Erfahrungen zu verarbeiten, die sie vor und während ihrer Flucht gemacht haben.

Für Stuttgarter: Das Straßenkunstfestival von Labyrinth Continuum (dem zweiten Jahrgang des Projekts, gemeinsam aufgeführt von Flüchtlingen und Stuttgarter Schülern) findet am 30. Juli 2016 von 14 bis 22 Uhr in der Stuttgarter Moserstraße statt.

Recherche und Produktion: Leonie Seng und Karl Urban
Musik: CC-BY-NC Kai Engel
Jingle-Sprecherin: Sylvia Rhode
Foto: Florian Lill (Werkstattbühne im Renintenztheater Stuttgart, Februar 2016)

RGS001 Helfen beim Technischen Hilfswerk

Wer beim Technischen Hilfswerk mitmacht, tut das meist freiwillig. Denn fast alle der über 80.000 Aktiven beim THW arbeiten ehrenamtlich. Für eine große staatliche Zivil- und Katastrophenschutz-Organisation ist das etwas Besonderes. Und es bietet eine Chance für Geflüchtete: Sie können sich beim THW engagieren, auch wenn sie vielleicht noch gar nicht in Deutschland arbeiten dürfen. Zwar nicht für Geld, aber um die hiesige Sprache und Kultur kennenzulernen.

Bei der Bundesschule des Technischen Hilfswerk in Neuhausen auf den Fildern haben wir uns an einem sonnigen Dezembertag umgesehen, wo einige Geflüchtete in die Arbeit beim THW eingeführt wurden. Wir haben gelauscht, wie miteinander gesprochen wird. Und wir haben selbst gesprochen: mit Organisatoren, erfahrenen THW-Ausbildern und den Geflüchteten.

Recherche und Produktion: Leonie Seng und Karl Urban
Musik: CC-BY-NC Kai Engel
Jingle-Sprecher: Jonathan Hadem
Foto: Leonie Seng

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RGS000 Nullnummer

Dies ist kein Podcast über Schwaben. Es geht um das Leben von Flüchtlingen in Deutschland – und dies ist der Auftakt dieser neuen Podcastreihe. Wir wollen in Reportagen erzählen, wie das Leben der Flüchtlinge abläuft. Wir wollen Geschichten erzählen, die Zeit brauchen. Und denen wir hier Zeit geben können.

Wir – das sind die drei Macher dieses Podcasts: Die Wissenschaftsjournalisten Leonie Seng, Anneke Meyer und Karl Urban. Wir beschäftigen uns eigentlich mit anderen Themen – aber das Leben von Flüchtlingen nimmt in unserer Arbeit als Journalistinnen momentan zu. Hier wollen wir auch unser Recherchematerial verwerten. Denn das braucht oft etwas mehr Raum.

Hier geht es in Kürze weiter. Seid gespannt!

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